Kompaktcurriculum Hypnose und Hypnotherapie

Ergänzungen für die Psychotherapeutische Praxis für Verhaltenstherapeuten, Tiefenpsychologen PP und KJP und für Ärzte. Neben den Inhalten einer Basisausbildung in Hypnose u. a. für die Kassenabrechnung sollen grundlegende Kenntnisse in der Hypnotherapie praxis- und selbsterfahrungsbezogen vermittelt werden. Die Teilnehmer werden befähigt, zügig diese sehr effizienten, lösungsorientierten Methoden für ein entspanntes psychotherapeutisches Arbeiten mit Lust und Laune erfolgreich einzusetzen. Vorsicht: Zunahme von Lebensfreude und Lösung von hartnäckigen Symptomen als Nebenwirkung des Seminars bei Teilnahme nicht auszuschließen!
Teil 1
- Historische Grundlagen
- Theorie der Hypnose, verschiedene Formen und Ansätze
- Induktionstechniken: Eröffnen des Tranceraumes
- Nutzung positiver Ressourcen; das Unbewusste als Zentralressource
- Bedeutung der konstruierten Realität
- Indikationen und Kontraindikationen
- Grenzen, Missbrauch, Gefahren
- Psychologie und Physiologie der Hypnose: Demonstration und Besprechung der
  Phänomene
- Nutzung der Ideomotorik (unwillkürliche motorische Phänomene)
- Umgang mit Symptomen und Widerständen: Funktions- und Widerstandsanalyse
- Aggressive Blockaden und innere Saboteure- Demonstration und Üben in Kleingruppen

Teil 2

- Selbsthypnose, Hetero-/Autosuggestion
- Direkte und indirekte Suggestionen
- Posthypnotische Aufträge
- Imaginative lösungsorientierte Methoden und Symbolisierungstechniken
- Besonderheiten bei Kindern
- Stimulation des Immunsystems (Krebstherapie, häufige Infekte)
- Zentrale Blockaden, systemische Verstrickungen und ihre Lösungen
– Teil 1  (Verbote, Gebote, Aufträge, Hemmungen)
- Gemeinsamkeiten mit und Unterschiede zu verwandten Psychotherapiemethoden
- Möglichkeiten der Kombination und Integration in eigene Therapieverfahren
- Demonstration und Üben in Kleingruppen
- Besprechung von Erfahrungen der Teilnehmer
Teil 3
- Zentrale Blockaden, systemische Verstrickungen und ihre Lösungen
- Teil 2  („Geisterbeschwörung“ und innere Familienaufstellung)
- Die „Zielvision“ als weitere wichtige Lösungsstrategie und zum Erreichen von Zielen
- Das „Heilen des inneren Kindes“
- Therapie- und Behandlungsplanung
- Therapieansätze bei verschiedenen Störungen und Strukturniveaus
- Möglichkeiten für die  Gruppentherapie- Demonstration und Üben in Kleingruppen
- Besprechung von Erfahrungen der Teilnehmer
Teil 4

- Schwerpunkt Traumatherapie

- Stabilisierungstechniken

- Schutztechniken vor Re-Traumatisierung

- Bedeutung der Archetypen

- Konfrontationstechniken und Umkonstruktion der inneren Realität

- Kino- oder Videotechnik in Trance unter Führung der Archetypen

- Die Arbeitsweise mit dem „inneren Kind“

- „Heilen des inneren verletzten Kindes“ als zentrale Traumatherapietechnik

- Möglichkeiten und Grenzen der Traumabearbeitung

- Das Trauma ist gelöst- was nun?- der Aufbau einer neuen Handlungsrealität

- Was ist ein Familientrauma und wie ist es zu lösen?

- Demonstration und Üben in Kleingruppen

- Besprechen von Erfahrungen der Teilnehmer

- Optional: wie sind chronifizierte destruktive Täterintrojekte zu lösen?

Die Kurse finden Samstag und Sonntag jeweils von 09:00 bis 16:30 statt. Unterrichtseinheiten pro Seminarwochenende: 16
Dozentin: Marion Henze

Anmeldung bitte über Veranstaltungen
Supervision von eigenen Behandlungsverläufen: als Block von jeweils 4 UE alle 4 – 8 Wochen                                                  
Ein Abschlusszertifikat wird erstellt.