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Fragen zum Praktikum

Was ist das 1200 Stunden Praktikum und wo kann es absolviert werden?

Das 1200-Stunden-Praktikum ist an psychiatrisch klinische Einrichtungen gebunden, die im Sinne des ärztlichen Weiterbildungsrechts als Weiterbildungsstätte für Psychiatrie und Psychiatrie zugelassen sind oder die von der nach §10 Abs. 4 PTG zuständigen Behörde als gleichwertige Einrichtung zugelassen wird. Diese Anerkennung setzt einen weiterbildungsermächtigten Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (PP) bzw. Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) voraus.
Der Sinn des 1200-Stunden-Praktikums besteht darin, dass unsere AusbildungskandidatInnen psychiatrische Patienten und die psychiatrische Tätigkeit unter Berücksichtigung möglichst vieler Krankheitsbilder kennen lernen.
Ein Praktikum kann nur dort absolviert werden, wo es einen gültigen Kooperationsvertrag zwischen der kbap/kbav und der jeweiligen Institution gibt und dieser Kooperationsvertrag zusätzlich vom Landesprüfungsamt genehmigt worden ist, wobei von Seiten des Landesprüfungsamtes als Prüfkriterien: entsprechende Weiterbildungsermächtigung, genügend hohe Anzahl von Patienten (Durchschnittwert 30 Patienten pro Kandidat) sowie ein möglichst heterogenes Spektrum psychiatrischer Krankheitsbilder angesetzt sind.
Eine eigene Behandlungstätigkeit der Kandidaten während dieses Praktikums ist nicht vorgesehen, aber die Teilnahme an mind. 30 Patientenbehandlungen. Zur Dokumentation dieser Tätigkeit gibt es einen Leitfaden, der zu Beginn der Ausbildung ausgehändigt wird.
Die kbap/kbav verfügt über eine große Anzahl von Kooperationspartnern im 1200-Stunden-Bereich.

Was ist das 600 Stunden Praktikum und wo kann es absolviert werden?

Das 600-Stunden-Praktikum kann an einer mit der Ausbildungsstätte kooperierenden und von einem Sozialversicherungsträger anerkannten Einrichtung der psychotherapeutischen oder psychosomatischen Versorgung oder in der Praxis eines kooperierenden Arztes, der die psychotherapeutische Behandlung durchführen darf, oder in der Praxis eines kooperierenden Psychologischen Psychotherapeuten bzw. Kinder- und Jugentlichenpsychotherapeuten durchgeführt werden. Hier gilt auch, dass jede Praktikumstätigkeit durch einen Kooperationsvertrag abgesichert werden muss, der mit der jeweiligen Einrichtung geschlossen und durch das Landesprüfungsamt zu genehmigen ist.
Der Sinn des 600-Stunden-Praktikums besteht darin, dass die AusbildungsteilnehmerInnen entweder psychosomatische Krankheitsbilder und deren Behandlung kennen lernen oder den ganz normalen Arbeitsablauf in einer psychotherapeutischen Praxis (quasi als eine Art „Betriebspraktikum“).

Muss die praktische Tätigkeit (1200 und 600 Stunden Praktikum) an einem Stück absoviert werden?

Das 1200-Stunden-Praktikum (pT I) kann in bis zu 3 Blöcken (nicht unter 400 Stunden) aufgeteilt werden, auch in verschiedenen kooperierenden Einrichtungen.
Das 600-Stunden-Praktikum (pT II) kann nicht geteilt werden.