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Mitten in der Bonner City liegen unsere staatlich anerkannten Ausbildungsinstitute für angehende PsychotherapeutInnen.

Hypnose und Hypnosetherapie Teil II (Anne Lang)

Hypnose/Hypnotherapie I. und II.

Hypnose vollzieht sich sehr unterschiedlich in der Bandbreite ihrer Anwendungen je nach Kontext.

So wenden wir z.B. traditionelle direkte Hypnose in medizinischen (Notfall)Situationen an und  andererseits moderne indirekte hypnotherapeutische Fokussierungsarbeit in der Psychotherapie.

Hypnotherapie beachtet die einer Therapie, den Therapeuten und den Patienten eigenen Suggestionen und fokussiert direkt in Entwicklung.

Dazu erkundet sie die Wirklichkeit der Patienten möglichst frei von einengenden Hypothesen, um sie zu erweitern. U.U. verfestigt sie die Therapiearbeit durch ein Ritual und die Anwendung von Selbsthypnose.

Der Psychotherapiekontext ist die Voraussetzung in der Hypnotherapie und das im Unterschied zum sonstigen diffusen Gebrauch von "Hypnose".

 

Psychotherapie wird hier konsequent ressourcenfokussiert angegangen d.h. sie besteht in der Auflösung des mitgebrachten Problemfokus und der Arbeit in Ressourcenzuständen. Es geht nicht um schnelles Integrieren von Tools in die bisherigen Konzepte, sondern um das Erfassen des hypnotherapeutischen Vorgehens.

Insofern geht es hier nicht um ddie Frage: wo mache ich das alles schon so und wie wende ich irgendein Tooldirekt morgen an, sondern es geht eher um die Frage: wie kann ich die Botschaft der modernen  Hypnotherapie von M. Erickson verstehen. Wie wird sich dadurch mein Denken über Therapie, über Patienten und über Vorgehensereignisse erweitern. 

 

Hypnotische Fokussierungsprinzipien wurden schon im Autogenen Training körperbezogen und standardmäßig umgesetzt.  Wir beginnen damit diese Prinzipien zu verstehen und anzuwenden. In der Oberstufe des Autogenes Trainings gibt es standardmäßig formelhafte Vorsatzbildung. Dann gelang es Milton Erickson in seiner modernen Hypnotherapie, sie zu individualisieren und in eine Konversationstrance-Arbeit einzubringen. Das gilt  gleichermaßen für Kindertherapie wie für Erwachsenentherapie, für Paare und für alle Themen und Symptome. M. Erickson erweiterte traditionelle Hypnose zur Psychotherapie/Hypnotherapie und hinterfragt unter hypnotischen Prinzipien sogar einige therapeutische Selbstverständlichkeiten.

 

Im 1. Seminar-Teil werden wir uns mit der Reflexion jeder Kommunikation unter hypnotischen Prinzipien beschäftigen. Das gilt für die therapeutische Kommunikation wie für die der Patienten.

Wir werden therapeutische Frage-Interventionen und Interviewen einüben, Individualisierung im Vorgehen und Utilisation des Patienten- Verhaltens lernen.

Gerade schwierige Klienten lehren uns, unser Vorgehen so zu modifizieren, dass wir nicht für sie arbeiten, sondern, dass wir sie wieder für sich in eine eigene Entwicklung bringen.

Der 2. Teil führt diese Beschäftigung weiter. Ihre schwierigen Fallsituationen sind willkommen, um die Flexibilität in der Hypnotherapie zu demonstrieren und damit zu erfahren und zu lernen.

VeranstalterUnterrichtseinheitenAusbildungselementeZielgruppen
KBAP 16
  • C-Wahlpflichtbereich (max. 60UE)
  • F-Freie kostenpflichtige Buchung
  • Ärztliche Weiterbildung
  • Ausbildung KJP
  • Ausbildung PP